...Wir wollen Verständniss füreinander wecken und im Guten miteinander wetteifern, weil mit einem "Gegeneinander" keine gute Zukunft möglich ist!
 
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Fest der Religionen 2010
25.04. 2010

Reise durch die Religionen 2010
Projekt Haus Abraham - Phase 2 PDF Drucken

Umsetzungsversuche

Ohne jede Illusion war uns von vornherein klar, dass es gar nicht leicht sein würde, ein solches Mammutprojekt in näherer Zukunft zu realisieren. Ein solches Haus würde sowohl in finanzieller, als auch in personeller Hinsicht sehr große Anstrengungen, Mühen und Investitionen bedürfen. In Anbetracht der Tatsache, dass – zu dem Zeitpunk verstärkt und teilweise auch noch heute – alle drei Religionsgemeinschaften vor großen Problemen standen, war höchst fraglich, wie stark deren Unterstützung ausfallen würde.

Die Kirchen beklagten schwindende Mitgliederzahlen und unter anderem auch deswegen geringere Einnahmen. Das Hauptaugenmerk der jüdischen Gemeinden lag verständlicherweise auf der Integration jüdischer Bürger aus den GUS-Staaten, was sowohl in personeller als auch in finanzieller Hinsicht größerer Anstrengungen bedurfte. Die Muslime besitzen bis zum heutigen Tag, unter anderem auf Grund der fehlenden Anerkennung ihrer Religion als Körperschaft des öffentlichen Rechts, nicht über ausreichende finanzielle Mittel.

Die Idee war jedoch zu wichtig, als das wir auf bessere Zeiten warten konnten. Getreu dem Motto: „In Frieden leben erfordert nicht große Worte, sondern viele kleine Schritte“ wollten wir dem Ziel eines Haus Abrahams langsam aber stetig hinarbeiten. Die erste Aufgabe lag darin, für die Idee eines Haus Abrahams in der Gesellschaft, in den Medien und in der Politik zu werben. Es dauerte nicht lange und wir hatten Sympathisanten und Mitstreiter gewonnen. Filderstadts Oberbürgermeister Bümlein war von der Idee so angetan, dass er uns sogar in Filderstadt, sollte die Idee jemals realisiert werden, ein Grundstück zu günstigen Konditionen versprach. Dies spornte uns dazu an, der Idee ein konkretes Gesicht zu verleihen. Also gingen wir daher und veranstalteten in 2002 einen Wettbewerb unter Architektur-Diplomanden der FH Stuttgart, bei dem es darum ging, konkrete Modelle eines zukünftigen „Haus Abrahams“ zu entwerfen. Eine aus Juden, Christen und Muslime besetzte Jury kürte in einem feierlichen Akt ein Siegermodel, das als weitere Basis für unsere Arbeit diente.

Ausführliche Berichte zu dieser Veranstaltung samt Bildern der Modelle finden Sie hier:
Haus Abraham Logo

 
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